Wasserretention - Muskelanteil
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• Die Fettmasse besteht aus Lipiden, essentiellem Fett und Adipositas-Gewebe. Die geringe Leitfähigkeit des Fettgewebes verhindert den elektrischen Stromfluss. Körperfett als elektrischer Isolator wird aus der Differenz von Fettfreiem Gewebe und Körpergewicht (FM=Gewicht - FFM) berechnet.


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Die "intelligenten" Parameter der Körperzusammensetzungs-Analyse: Wasserhaushalt, Stoffwechsel und Körperzellmasse des menschlichen Körper

Die Bestimmung der Körperzusammensetzung mittels der Bioelektrischen Impedanz-Analyse (BIA) gilt als einfache, nicht-invasive, reproduzierbare und kostengünstige Methode. Der Arzt, Ernährungs- oder Sportmediziner, Kliniker oder Spezialist, entscheidet welche Parameter zur Beurteilung des Hydratations- und Ernähungszustandes eine ausdrucksfähige Grundlage bilden



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• Alles Leben basiert auf demselben Grundstrukturen, den Zellen , von denen der Mensch ungefähr 100 Billionen besitzt. Die Zelle ist die kleinste eigenständig lebensfähige Grundeinheit aller Lebewesen und besteht zu 90% aus Wasser (Intrazelluläres Wasser). Sie ist von einer Zellmembran umgeben, die semipermeabel ist, d.h. durchlässig für Wasser und kleine Moleküle. Die Körperzellmasse ist für alle lebenswichtigen Prozesse wie Sauerstoffaustausch, Kaliumversorgung des Gewebes und die Glukoseoxidation verantwortlich. Die Bestimmung der Körperzellmasse (BCM) gibt zuverlässige Aussagen des Ernährungszustandes.


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Einleitung:

Die bioelektrischen Impedanz-Werte hängen von der Quantität der Körperflüssigkeiten ab. Der überwiegende Teil des Körperwassers befindet sich in der Magermasse, die sich aufgrund der schnellen und signifikanten Modifikationen verändert. Bei der Berechung der Magermasse wird von einer konstanten Hydratation von 73% ausgegangen, folglich können standardisierte Formeln zur Berechnung etwa bei Patienten mit Störungen des Wasserhaushaltes und/oder Mangelernährung nicht angewendet werden.

• Die Fettmasse besteht aus Lipiden, essentiellem Fett und Adipositas-Gewebe. Die geringe Leitfähigkeit des Fettgewebes verhindert den elektrischen Stromfluss. Körperfett als elektrischer Isolator wird aus der Differenz von Fettfreiem Gewebe und Körpergewicht (FM=Gewicht - FFM) berechnet.

• Die Gesamtheit der biochemischen Vorgänge im menschlichen Organismus, der Aufbau, Umbau und die Erhaltung der Körpersubstanz sowie die Aufrechterhaltung der Körperfunktionen (Ernährung, Assimilation, Atmung, Verdauung, Resorption und Exkretion) sind Aufgabe des Stoffwechsels.

Eine weitere Fehlerquelle in den Berechnungsformeln, ist die Annahme des menschlichen Körpers als Zylinder mit einheitlichem Querschnitt; insbesondere im Adipositas-Bereich kommt es aufgrund der Verschiebung der Körperproportionen und unterschiedlicher Verteilung der Fettmasse, zu verfälschten Ergebnissen. Eine Körperzusammensetzungsanalyse basierend auf der Fettmasse, mit den unzähligen auf dem Markt erhältlichen BODY FAT ANALYZER (u.a. Waagen, Hand zu Hand-Messungen) in Anbetracht der oben genannten Faktoren und der physikalischen Gesetze, ist wissenschaftlich nicht haltbar.
• Der Wasserhaushalt ist eng mit dem Stoffwechsel gekoppelt und wird durch Osmoseregulation im Gleichgewicht gehalten. Der menschliche Organismus besteht zu rund zwei Dritteln aus Wasser, unterteilt in Extrazellulären (ECW) und Intrazellulären Wasser (ICW). Ein ausgeglichener Flüssigkeitshaushalt ist Bedingung für das Funktionieren aller Stoffwechselvorgänge im Körper. Der Normalwert für Gesamtkörperwasser liegt bei 60-70% des Körpergewichts, wobei der größte Teil (ca. 73%) des Körperwassers in der Fettfreien Masse enthalten ist. Zur Bewertung des Hydratationszustandes entscheidet nicht der Gesamtkörperwasser (TBW)-Wert, sondern das Verhältnis ECW/ICW, dass bei 40/60 liegt. Die korrekte Flüssigkeitsverteilung ergibt sich daher aus dem Anteil des extrazellulären Wassers am Gesamtkörperwasser, der ECW%-Idealwert liegt bei 40%. Das Extrazelluläre Wasser, die außerhalb der Zellen befindliche Flüssigkeit, schliesst die interstitiellen Gewebeflüssigkeiten, das Plasma sowie transzelluläre Flüssigkeiten ein. Die Schwankungen diese s Wertes von 38% bis 45% werden als physiologische Schwankungen betrachtet. Werte über 45% können durch Wasserverhaltung, Malnutration (Mangelernährung) oder beider Situationen verursacht sein, während Werte unter 38% als Dehydrierung bewertet werden können.



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